10 Mal erlebten wir inspirierende, intensive und interessante Kursvormittage.

Dieter Hubov verstand es, uns die Kunst des Improvisierens über und um Choralsätze mit pädagogischem Geschick, mit viel Geduld und Humor, beizubringen. Dabei ging er auf jeden Teilnehmer behutsam ein, nahm jeden ernst und lobte uns für alle unsere Bemühungen immer wieder. So lernten wir, Intonationen freier zu gestalten, Intermezzi aus Choralsätzen zu bilden, Pastorellen und gar Toccaten aus den von ihm vermittelten Grundregeln zu improvisieren. Allerdings wurde uns bewusst, wie dazu die Grundlagen der Musiktheorie gehören, das Wissen um die Akkordfolgen in verschiedenen Tonarten und deren Umsetzung. Auch dazu gab uns der im freien Spiel uns immer wieder verblüffende, äusserst talentierte und versierte Organist geeignete Unterlagen. Wir staunten über seine Improvisierkunst, die er mit Leichtigkeit nur so aus dem Ärmel schüttelte. Es war für uns alle ein grosses, nachhaltiges Erlebnis. Es macht Freude und Spass, diese neuen Elemente in den Orgeldienst einzubauen. Dieter Hubov hat uns einen neuen Zugang zum Orgelspiel eröffnet. Wir danken ihm dafür. I.G.

Ich habe wertvolle Impulse erhalten. Vor allem getraue ich mich jetzt, Neues auszuprobieren und nicht ausschliesslich zu überlegen, ob meine Ideen zur Harmonielehre passen. Ich frage mich jetzt eher, ob es mir gefällt, spannend tönt und Sinn macht. Mir hat es sehr gut in unserer Gruppe gefallen. Das Klima war herzlich und anregend. M.M.

Ich hoffe schon, dass wir uns alle wieder mal sehen. Der Kurs hat mir sehr viel gebracht, da wir wirklich auch anwenden können, was wir gelernt haben und uns auch eher „trauen“, etwas zu versuchen (mir geht es wenigstens so). J.B.

War wirklich ein toller Kurs. Wir haben viel gelernt, aber auch viel gelacht!!! A.B.

Der Kurs hat mir, wie auch schon jemand gesagt hat, eine neue Welt gezeigt. Improvisation ist nicht mehr etwas, das für mich im Bereich des Unvorstellbaren liegt, sondern ein Anfang ist gemacht. Ich habe mir zu Beginn des Kurses fest vorgenommen, mindestens in jedem zweiten Gottesdienst etwas aus dem Kurs umzusetzen - und das macht mir grossen Spass. S.B.

Lieber einen Choral, KG oder RG, in den Fingern und auf den Lippen als ein Pfeifen im Ohr. Damit sei nichts, aber gar nichts, gegen Pfeifen und Rohrwerke gesagt, im Gegenteil. 10 Vormittage haben wir unter Deiner fürsorglichen Anleitung gespürt, was Wind, Mechanik und Pfeifenwerk, wenn dieselben artig kombiniert werden, so alles hervorzaubern: säuseln, wiehern, knallen, schräge und gerade Harmonien, Dorfmusik, grosses Orchester, Flötenensemble, jazzige Rhythmen, fromme Weisen, Donnergrollen, mit Blitzschlag vorher und nachher, Halleluja, die Tränen- und die Schweissdrüsen zeigen ihre musikbiologischen Funktionen, mein Gott, Dieter, was hast Du angerichtet, selbst gewaltigste authentische Ganzschlüsse ringeln sich zu Schweineschwänzchen.

Welch eine Fügung, die Teilnehmerinnengruppe war einheitlich optimal zusammengesetzt, denn die meisten genossen jeweils in der Kaffeepause aus einem kleinen Schwimmbecken das Aufputschmittel mit viel Rahm, Schokolade und Süssstoff. Nun, nur in einem gesunden Körper entstehen schliesslich die gewünschten Schwingungen.
Was mich persönlich anbetrifft, habe ich sehr viele Anregungen mitgenommen, aus der Praxis für die Praxis. Das säuberlich geführte Musikkochbuch, mit den wichtigsten Kapiteln Intonationen, Intermezzi, Figurationen und Verzierungen, Pastorellen, stammt wahrscheinlich von Sauberkeit in der Küche her, Ostinato, Mixturenklänge, schon wieder ein neues Küchengerät anschaffen, Skalen, Toccaten, Intrada Festiva...... Schnitzel, Pommes und Ketchup sowie Cola sehr light.....

Meinen Kurskolleginnen und dem Kurskollegen danke ich speziell für das angenehme Arbeitsklima, nur im angepassten Umfeld entwickeln sich bekanntlich die schönsten Pflänzchen. Dir lieber Dieter, umwerfend versierter Kursleiter, voller Witz und Geist, danke ich nochmals sehr. T.K.